Wenn mehrere Elektrofahrzeuge in einem MFH gleichzeitig laden, drohen Lastspitzen. Im ZEV-Kontext soll der Strom idealerweise vom eigenen PV-Dach kommen. ThurSmart löst diese Herausforderung mit intelligentem Lademanagement via Loxone.
Das Problem: Lastspitzen beim E-Auto-Laden
Eine Wallbox lädt mit 11 kW. 5 gleichzeitig ladende Autos im MFH = 55 kW zusätzliche Last. Das kann den Netzanschluss überlasten. Netzbetreiber verlangen zunehmend ein Lademanagement-Konzept als Bewilligungsbedingung.
Die Loxone-Lösung: Dynamisches Lastmanagement
Loxone überwacht den Gebäudeverbrauch in Echtzeit und regelt die Ladeleistung für alle Wallboxen dynamisch:
🥇 Kritische Verbraucher (Lift, Beleuchtung) – immer volle Leistung
🥈 Wärmepumpe/Boiler – nach PV-Überschuss
🥉 E-Auto-Laden – mit verbleibender Kapazität, dynamisch verteilt
ZEV + PV + Lademanagement: Das Gesamtsystem
Tagsüber, wenn die PV-Anlage produziert, priorisiert Loxone das E-Auto-Laden mit Solarstrom. Abends verteilt das dynamische Lastmanagement die verfügbare Netzkapazität fair auf alle Ladestationen.
Abrechnung im ZEV
Loxone-Subzähler messen den Verbrauch pro Ladestation. Das Energiemonitoring erstellt automatisch die interne ZEV-Abrechnung – transparent und revisionssicher.
❓ Häufige Fragen
Was ist dynamisches Lademanagement?
Es verteilt die verfügbare Netzkapazität in Echtzeit auf alle aktiven Ladestationen. Wenn ein anderer Grossverbraucher läuft, wird die Ladeleistung der Wallboxen automatisch reduziert.
Wie viele Ladestationen kann Loxone verwalten?
Über OCPP eine beliebige Anzahl – von 2 bis 50+ Wallboxen. ThurSmart dimensioniert das System entsprechend.
Kann PV-Strom bevorzugt fürs E-Auto-Laden genutzt werden?
Ja. Loxone kann E-Autos bevorzugt mit PV-Überschuss laden – das nennt sich ‚Solar-Laden‘ oder ‚PV-Überschussladen‘.
Wie wird das E-Auto-Laden im ZEV abgerechnet?
Über Loxone-Subzähler pro Ladestation, die den Verbrauch der jeweiligen Wohneinheit automatisch zuordnen.
Weiterführende Seiten: ZEV / vZEV / LEG | Energiemanagement Thurgau
