Loxone-Nachrüstung im Schweizer Altbau – lohnt sich das?
Einleitung
Altbauten faszinieren durch ihren Charme, doch alte Haustechnik kann zu hohen Energiekosten führen. Loxone bietet eine zentrale Steürung für Beleuchtung, Heizung, Sonnenschutz und mehr – massgeschneidert für Schweizer Gegebenheiten.
Vorteile von Loxone im Altbau
- Komfort: Szenen und Sprachsteuerung (Deutsch, Französisch, Italienisch).
- Energieeinsparung: Präsenz- und Tageslichtsensoren reduzieren den Verbrauch um 10-30 %.
- Zukunftssicherheit: Unterstützung von KNX, Zigbee, BLE und WLAN.
Schweizer Besonderheiten
- 13 A-Sicherungen: Alle Loxone-Komponenten werden an einen eigenen 13 A-Stromkreis angeschlossen.
- Denkmalschutz: Nutzung von Loxone-Tree-Repeatern, um Kabelkanäle zu vermeiden.
- Förderungen: Kantonale Programme unterstützen bis zu 30 % der Kosten; Integration in Minergie-Basis oder Minergie-Plus.
Praxis-Checkliste
- Bestandsaufnahme – Grundrisse, Elektro- und Heizungsanlage prüfen.
- Zieldefinition – Minergie-Zertifizierung, Komfort oder beides.
- Pilot-Projekt – Start im Wohnzimmer mit Tree-Repeater, Temperatur- und Bewegungsmelder.
- Roll-out – Räume schrittweise einbinden, jede Komponente an den 13 A-Stromkreis anschliessen.
- Feinabstimmung – Szenen im Loxone-Config-Tool anpassen, Bewohner schulen.
Wirtschaftlicher Überblick (ohne Preisangaben)
- Hardware, Installation, Planung – typischer Aufwand für ein 150 m2-Projekt.
- Fördermittel – bis zu 30 % Förderung möglich.
- Amortisation – bei 20 % Energieeinsparung amortisiert sich das Projekt in 2-3 Jahren.
Fazit
Loxone ist eine sinnvolle Investition für Schweizer Altbauten: mehr Komfort, spürbare Energieeinsparungen und einfache Integration in bestehende Systeme – besonders wenn die 13 A-Sicherung, kantonale Förderungen und Minergie-Ziele berücksichtigt werden.
